Lebendige Bildung in Warstein

Neben der gut durchdachten Digitalisierung unserer Schulen und Förderung der digitalen Kompetenzen der SchülerInnen, müssen wir kommunale Bildungspolitik weiter denken. Wo gibt es Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche abseits der Schule die Chance zu geben, ihr Wissen zu erweitern und neue Kompetenzen zu entwickeln?

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Die Ergebnisse der Pisa-Studien sind von Jahr zu Jahr alarmierender. Die Leistungen in Naturwissenschaften und Mathematik nehmen ab, die Freude am Lesen und die Lesekompetenz sinken. Die Unterschiede der Leistungen je nach sozialem Status sind enorm.

Aber nicht nur die schulischen Leistungen unterscheiden sich je nach sozialem Status: Auch der allgemeine Gesundheitszustand, das Ernährungsverhalten, Sprachkompetenz, Durchhaltevermögen, Konzentration und Aufmerksamkeit unterscheiden sich dramatisch.

Wir als SPD wollen, dass kein Kind von der Gesellschaft zurückgelassen wird. 

Es ist unsere Verantwortung den Warsteiner Kindern die bestmöglichste Bildung zu ermöglichen. Denn eine gute Bildung ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Lebensweg und Teilhabe in der Gesellschaft. 

 

Ausstattung und Digitalisierung der Schulen

Damit diese optimale Entwicklung möglich wird, müssen unsere Schulen qualitativ gut ausgestattet sein. Wir sind bereits auf einem guten Weg dahin.

Der Prozess zur digitalen Ausrüstung von  Schulen muss weiterhin intensiv verfolgt und unterstützt werden, um zukunftsfähigen Unterricht  möglich zu machen. Dabei geht es nicht nur um Breitbandanschlüsse, Endgeräte und Software, sondern auch um die Weiterbildung der Lehrkräfte und die Förderung der digitalen Kompetenzen der SchülerInnen. Besonders letzteres ist von großer Bedeutung. Viele Jugendliche können nicht kompetent Informationen im Internet recherchieren oder mit Computerprogrammen wie Textverarbeitung, Präsentationen oder Bildbearbeitung umgehen.

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Kommunale Bildungslandschaft

Wenn man über das Thema “Bildung” spricht, denkt man vor allem an Schulen. Die Kommune hat in diesem Bereich wenig Verantwortung oder Entscheidungsbefugnisse. Lediglich Gebäude und Ausstattung fallen in ihren Aufgabenbereich.  

Aber Bildung findet eben nicht nur in der Schule statt. Kinder und Jugendliche erweitern ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an vielen Orten und bei vielen Gelegenheiten: innerhalb der Familie und im Freundeskreis, durch Medien, Freizeitangebote, Bibliotheken, Büchereien wie die köb in Allagen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Es ist daher unsere politische Verantwortung Bildung im Alltag unserer Kinder zu ermöglichen und stetig zu verbessern. 

 

Ein Beispiel hierfür sind Kooperationen des Ganztagsbereichs der Schulen mit Vereinen, Malschule o.ä. in der Umgebung. Auch kann der Übergang zwischen Schule und Beruf durch Kooperationen mit Arbeitgebern und Firmen, Bewerbungstraining und Service Learning gefördert werden. 

 

Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit zur kreativen Aneignung von Wissen haben. Wichtig ist deshalb, dass wir informelles Lernen im Alltag, im Ehrenamt und in der Freizeit unterstützen. Maßnahmen wären zum Beispiel die Errichtung eines Naturlehr- und Erlebnispfads oder Lesekompetenzprojekte in Büchereien. 

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Fazit

Neben der gut durchdachten Digitalisierung unserer Schulen und Förderung der digitalen Kompetenzen der SchülerInnen, müssen wir kommunale Bildungspolitik weiter denken. Wo gibt es Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche abseits der Schule die Chance zu geben, ihr Wissen zu erweitern und neue Kompetenzen zu entwickeln? Wir müssen Vereine und Freizeitangebote bewusst mit in den Fokus der Bildungspolitik nehmen und sie bei ihrerArbeit unterstützen. Dabei muss es finanzielle Unterstützung für sozialökonomisch benachteiligte Familien geben.

Doch das reicht nicht aus. Es braucht engagierte Menschen, die diese Kinder besonders unterstützen und Familien motivieren, Hilfen anzunehmen.  Diese Menschen sind wir. Wir sind ein gut vernetzes Team mit vielen Kompetenzen im Gesundheits- und Bildungswesen. Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe suchen, melden Sie sich. Wir unterstützen Sie gerne. 

Wir machen uns stark für ein lebendiges Warstein. 

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