Artenvielfalt geht uns alle an!

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Das Insektensterben hat ganz reale Folgen. Imker wandern zum Beispiel immer häufiger mit ihren Bienenstöcken in die Nähe von landwirtschaftlichen Flächen, damit die Chance größer ist, dass die Bestäubung erfolgreich klappt. Es muss etwas passieren, damit wir unsere Natur erhalten. Auch kleine Schritte sind wichtig. 

 

Wildsaat für Warstein

Blühende Wiesen – die Lebensgrundlage vieler Insekten – werden durch Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Ziergärten immer seltener. Solche Wiesen sind ein Paradies für Insekten. Hier tummeln sich Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Um dem Insektensterben entgegenzuwirken, kann jeder von uns etwas tun. Beispielsweise können BürgerInnen mit eigenem Garten einen Bereich für eine Wildwiese abstecken. Samenmischungen mit samenfester Regionalflora, die sich selbst vermehren, können hier zum Einsatz kommen. 

Die Stadtverwaltung sollte vorbildhaft vorangehen: auf öffentlichen Plätzen wie im Mühlenpark können Wildwiesen und Insektenhotels, aufgetürmte Steinhaufen als Sonnenplatz und Versteckmöglichkeit für Eidechsen oder Reisighaufen als Schutz für Igel  angelegt werden. 

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Wildblumensamen statt Kaugummi

Ehemalige Kaugummiautomaten können zu Bienenfutterautomaten umgebaut werden. Diese tolle Idee stammt von Sebastian Everding aus Dortmund. Über den Automaten kann für wenig Geld Wildblumensamen gezogen werden, um damit Blumenwiesen entstehen zu lassen. Wir können uns gut vorstellen, dass die Bienenfutterautomaten auch in unserer Heimat eingesetz werden können.

 

Fazit

Wir wollen dem Insektensterben entgegenwirken. Wir halten es für notwendig, dass der Lebensraum dieser Tiere geschützt wird und Ackerrandsträucher erhalten bleiben. Als weitere Maßnahme sind Blühstreifen und Brachflächen zu fördern. Sie bieten nicht nur den Insekten Lebensraum, sondern ermöglichen dem wertvollen Boden auch die Möglichkeit der Erholung. 

Wir stellen uns ein blühendes, lebendiges Warstein vor – zur Freude der Menschen, der Natur und der Insekten.

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